Shopware-Shops

Shopware-Shop erstellen lassen: Neubau, Relaunch und Umstieg auf Shopware 6

Was ein Shopware-Shop kostet und wie lange er dauert, entscheiden drei Dinge: die Preislogik, die Anbindung an Ihr ERP und die Menge der Daten, die aus dem Altsystem mitkommen. Design und Seitenzahl kommen danach. Die Sharpness Solutions GmbH aus Oldenburg baut Shopware-6-Shops für Händler und Hersteller, B2B wie B2C: als Neubau, als Relaunch oder als Umstieg von Shopware 5, WooCommerce oder Magento. Diese Seite gehört in die Zeit vor dem Angebot. Sie erklärt, welche Edition und welches Hosting passen, wie ein Projekt abläuft und woran Sie eine Umsetzung erkennen, die auch das nächste Update übersteht. Aktuell ist Shopware 6.7; ein neuer Shop startet auf diesem Stand.

Anfrage stellen 0441 21 21 63 0 Mo – Do 9:00 – 16:00 Uhr, Fr 9:00 – 13:00 Uhr

Wo Shop-Projekte vor dem Start stehen

Kaum jemand fängt bei null an. Meist gibt es einen Altshop, ein ERP, einen Vertrieb mit Konditionen, die nirgends vollständig aufgeschrieben sind, und einen Termin, der näher rückt. Sechs Ausgangslagen kehren dabei immer wieder. Gemeinsam haben sie eins: Die teuren Entscheidungen fallen vor dem Angebot, nicht im Projekt.

Drei Angebote, drei Preise, kein Vergleich

Die Angebote liegen weit auseinander, weil jedes einen anderen Umfang unterstellt. Ohne Funktionsliste vergleichen Sie Annahmen, keine Preise. Ein Angebot, das zu Preislogik, ERP-Anbindung und Datenmigration nichts Konkretes sagt, lässt genau die drei Posten offen, die den Preis bestimmen.

Der Altshop ist ein Shopware 5

Für Shopware 5 gibt es seit Ende Juli 2024 keine Herstellerwartung mehr. Von dort auf Shopware 6 führt kein Update, sondern ein Neubau mit Datenübernahme: Theme, Erweiterungen und Schnittstellen entstehen neu. Wer den Umstieg als Versionssprung kalkuliert, bekommt eine Zahl, die im Projekt kippt.

WooCommerce oder Magento ist nicht mitgewachsen

Mehr Artikel, mehr Kundengruppen, Staffelpreise, eine Warenwirtschaft, die angebunden werden will. In WooCommerce bedeutet jede dieser Anforderungen ein weiteres Plugin; eine Magento-Installation auf altem Stand macht schon das nächste Update zum Projekt. Die Frage ist dann nicht, welches System besser ist, sondern welches die nächsten Jahre trägt.

Die B2B-Kunden bestellen weiter per E-Mail

Der Shop zeigt andere Preise als das Angebot des Außendienstes, Freigaben fehlen, der Großkunde will aus seinem Beschaffungssystem bestellen. Ein Geschäftskunde nutzt einen Shop nur, wenn er dort seine eigenen Konditionen wiederfindet. Ein falscher Preis kostet mehr Vertrauen als jede Ladezeit.

Der Relaunch soll keine Sichtbarkeit kosten

Der alte Shop hat über Jahre Rankings aufgebaut, und beim Systemwechsel bekommen Kategorien und Filter neue Adressen. Ohne vollständige Weiterleitungsliste fehlen am Umschalttag genau die Seiten, über die bisher Kunden kamen. Dieser Verlust ist vermeidbar — aber nur, wenn er vor dem Go-live geplant wird.

Das BFSG gilt — und das Theme ist alt

Seit dem 28. Juni 2025 müssen Onlineshops, über die Verbraucher kaufen, barrierefrei sein. Ein gewachsenes Theme mit Baukastenseiten und Fremd-Widgets nachträglich umzubauen ist aufwendig. Ein Relaunch ist der günstigste Zeitpunkt, Barrierefreiheit von Anfang an einzubauen.

Wovon Kosten und Dauer eines Shopware-Shops abhängen

Drei Treiber bestimmen, was ein Shopware-6-Shop kostet: die B2B-Preislogik, die ERP-Anbindung und der Umfang der Datenmigration. Preislogik heißt: Gilt ein Preis für alle, oder rechnet der Shop je Kunde, Kundengruppe und Menge — mit Staffeln, Sonderpreisen auf Artikelebene und Konditionen, die aus dem ERP kommen? ERP-Anbindung heißt: Welche Daten fließen in welche Richtung, wie oft, und was passiert, wenn ein Abgleich abbricht? Datenmigration heißt: Wie viele Artikel, Varianten, Kundenkonten und Bestellungen kommen mit, und in welchem Zustand sind sie? Die Artikelzahl allein treibt den Preis selten. Die Qualität der Daten schon.

Sharpness (Oldenburg) kalkuliert in Personentagen, nicht in Paketpreisen. Audit, Konzept, Theme, Schnittstellen, Datenmigration und Test stehen als getrennte Posten im Angebot, damit Sie sehen, wofür Sie bezahlen, und einzelne Posten verschieben oder streichen können. Neben dem Projekt stehen laufende Kosten, die in keinem Projektangebot auftauchen, aber in jedes Budget gehören: die Shopware-Lizenz je nach Edition, Erweiterungen aus dem Shopware Store, die es seit dem 28. Dezember 2023 nur noch als Mietlizenz gibt, Hosting und Wartung, Transaktionsgebühren der Zahlungsanbieter und die interne Zeit für Datenpflege, Tests und Schulung. Ein Shop ist erst dann günstig, wenn er es auch im dritten Betriebsjahr noch ist.

Für die Dauer gilt dieselbe Logik, ergänzt um einen Faktor, den nur Sie steuern: wie schnell Daten, Entscheidungen und Freigaben auf Ihrer Seite vorliegen. Ein Shop-Projekt plant man in Monaten. Einen belastbaren Zeitplan und einen Preis nennen wir nach der Bestandsaufnahme, nicht am Telefon. Für bestehende Shops ist das ein Befundbericht zu Daten, Erweiterungen und Schnittstellen — ein abgegrenztes Erstprodukt zum Festpreis, den wir vorher schriftlich nennen. Für Neubauten ist es ein Anforderungsworkshop mit anschließendem Konzept. Den Stundensatz und den Preis des Befundberichts nennen wir auf Anfrage.

Edition, Hosting und Betrieb: wer was trägt

Die kostenfreie Community Edition genügt, solange der Standard plus eigene Plugins Ihre Anforderungen trägt. Das gilt auch für manchen B2B-Shop: Kundengruppen, Staffel- und Kundengruppenpreise und der Rule Builder für Konditionen stecken im offenen Kern. Ein kostenpflichtiger Plan lohnt sich, wenn Sie Firmenkonten, Bestellfreigaben und Angebotsprozesse als Produktbestandteil wollen statt als Eigenentwicklung — Shopware liefert sie als B2B Components — oder wenn Herstellersupport vertraglich gefordert ist. Die Pläne beginnen laut Shopware-Preisübersicht mit Rise ab 600 Euro und Evolve ab 2.400 Euro monatlich, zuzüglich Mehrwertsteuer. Die B2B Components stecken nicht in jedem kostenpflichtigen Plan; prüfen Sie den Umfang vor der Buchung. Verglichen wird Lizenz gegen Eigenentwicklung, über die Laufzeit.

Shopware Cloud nimmt Ihnen Server und Updates ab und zieht dafür eine Grenze: keine Shell, keine klassischen Plugins. Erweiterungen laufen dort ausschließlich als App: Die Logik liegt auf einem eigenen Server und erreicht den Shop über Admin API, Store API und Webhooks. Für einen Shop nah am Standard ist das eine Entlastung. Für einen Shop mit tiefen Eingriffen in Checkout, Preisfindung oder Datenmodell ist es eine harte Grenze, die vor der Entscheidung bekannt sein sollte, nicht danach.

Selbst gehostet heißt: Jemand betreibt PHP, Datenbank, Cache, Suchindex, Message Queue, Staging-System und Backups — dauerhaft, nicht nur zum Launch. Bei Sharpness läuft das auf eigenen Proxmox-PVE-Clustern im Hetzner-Rechenzentrum Falkenstein, jede Kundenumgebung für sich, mit Valkey beziehungsweise Redis und OpenSearch dort, wo Katalog und Last es rechtfertigen. Nach dem Go-live übernehmen wir die Wartung mit Service-Level-Vereinbarung — 24, 8, 4 oder 2 Stunden Reaktionszeit, als Monatspauschale netto je Shop. Betrieb und Wartung liegen dann in einer Hand. Am Telefon sind wir Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr; Rufbereitschaft außerhalb dieser Zeiten gibt es nur mit SLA.

Theme, Plugins, Zahlung: Standard nutzen, Abweichung bauen

Ein gutes Shopware-Theme erweitert die Standard-Storefront, statt sie zu ersetzen. Farben, Typografie und Komponenten liegen in einem eigenen Theme; geändert wird über gezielt überschriebene Twig-Blöcke mit sw_extends, nicht über kopierte Templates und nie im Core. Der Grund ist das nächste Major-Update: Jeder überschriebene Block muss dann gegen das neue Original gelesen werden. Was ein Theme kostet, bemisst sich deshalb an der Zahl der Eingriffe, nicht am Aussehen. Ein Design, das gegen die Storefront arbeitet, bezahlen Sie einmal beim Bau und bei jedem Update wieder.

Für Zahlarten, Versanddienstleister, Bewertungen, Rechnungslayouts und Marktplatz-Anbindungen gibt es gepflegte Erweiterungen im Shopware Store; eine Eigenentwicklung daneben wäre Verschwendung. Selbst gebaut wird dort, wo Ihr Ablauf vom Standard abweicht: Preisfindung, Bestellfreigaben, Konfiguratoren, Logik aus dem ERP. Jede Erweiterung, gekauft oder gebaut, ist eine Position im Betrieb, die bei jedem Update mitgeprüft wird. Eine Erweiterung, die nicht installiert ist, bricht beim Update nicht. Sharpness — 250+ Projekte seit 1999 — ist Shopware Extension Partner mit eigenen Erweiterungen im Shopware Store und entwickelt Plugins gegen die vorgesehenen Erweiterungspunkte: Events, Service-Dekoration, Entity-Extensions.

Zahlungsarten bringen die Anbieter als eigene Erweiterungen mit — PayPal, Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Klarna, dazu Sammeldienste wie Mollie, Stripe oder Unzer. Im B2B zählen vor allem Rechnungskauf und Vorkasse, häufig mit einem Kreditlimit, das aus dem ERP kommt. Wichtiger als die Auswahl sind zwei Dinge: Kartendaten berühren Ihren Server nie, sondern landen direkt beim Zahlungsdienstleister, und der Zahlungsstatus kommt sauber in der Warenwirtschaft an — sonst entsteht Nacharbeit in der Buchhaltung. Versandarten und Versandkosten steuert der Rule Builder, etwa nach Lieferland, Kundengruppe oder Warenkorbwert. Vor dem Go-live läuft eine Testbestellung über jede Zahlungs- und jede Versandart.

ERP, PIM und B2B: wo sich das Projekt entscheidet

Eine ERP-Anbindung entscheidet sich an der Richtungsfrage, nicht an der Technik: Welches System führt Preise, Bestände, Artikeltexte und Kunden, und welches liest nur? Ist das geklärt, ist die Anbindung Handwerk. Technisch läuft sie über die Admin API von Shopware, für Massendaten über deren Sync-Endpunkt, mit Abgleichen, die jeden Lauf protokollieren und nach einem Abbruch ohne Datenschaden neu starten. Welches ERP dahintersteht, ist zweitrangig, solange es seine Daten über eine Schnittstelle, einen Export oder die Datenbank hergibt. Der Aufwand steckt im Zustand der Daten: Artikelnummern, Varianten, Mengeneinheiten, Preislisten und Merkmale, die heute nur als Fließtext im Produkttext stehen.

Bei M&S Armaturen, einem B2B-Shop für Industriearmaturen auf Shopware 6, sind Merkmale wie Nennweite, Druckstufe und Werkstoff als filterbare Attribute modelliert, nicht als Text. Artikelstammdaten, Preise und Verfügbarkeiten kommen aus den führenden Systemen, Bestellungen gehen strukturiert zurück. Das ist das Muster eines B2B-Shops, den Einkäufer tatsächlich nutzen: Der Katalog zeigt denselben Stand wie das Backoffice, und niemand pflegt Preise doppelt.

B2B ist mehr als ein Login vor dem Katalog. Dazu gehören kundenindividuelle Preise — Staffel- und Kundengruppenpreise über den Rule Builder, Preise je Kunde aus dem ERP über die dafür vorgesehenen Wege statt über eine eigene Kundengruppe pro Kunde —, Firmenkonten mit mehreren Bestellern, Freigaben und Budgets. Bei Diderk Heinje Pflanzenhandel sind Sortiment und Preise erst nach einer geprüften Registrierung sichtbar. Bei Lijnco bestellen Einkäufer per OCI-Punch-out direkt aus ihrem Beschaffungssystem; der Warenkorb geht dorthin zurück, statt im Shop als Bestellung ausgelöst zu werden. Punch-out per OCI oder cXML ist kein Core-Feature, sondern eine Erweiterung oder eigene Entwicklung — und gehört deshalb von Anfang an in den Umfang.

Relaunch und Umstieg: Daten, Weiterleitungen, Barrierefreiheit

Der Umstieg von Shopware 5, WooCommerce oder Magento auf Shopware 6 ist immer ein Neubau mit Datenübernahme. Produkte, Kunden, Bestellhistorie und Medien kommen mit; Theme, Erweiterungen und Schnittstellen entstehen neu. Aus Shopware 5 überträgt der kostenlose Migrations-Assistent von Shopware die Daten — und nur die Daten. Für jede Altfunktion wird neu entschieden: Standard, Store-Erweiterung, Eigenentwicklung oder weglassen, weil sie niemand mehr benutzt. Wer das Altsystem eins zu eins nachbaut, baut seine alten Probleme gleich mit. Der alte Shop verkauft weiter, bis der neue nachweislich funktioniert; nach jedem Probelauf werden Kunden und Bestellungen gegen den Altbestand gezählt.

Rankings überstehen einen Relaunch, wenn jede alte Adresse, die Google kennt, per 301 auf die Seite mit dem passenden Inhalt weiterleitet. Die Liste dafür entsteht aus einem Crawl des kompletten Altshops — Adressen, Titel, Texte —, nicht aus dem Gedächtnis. Am meisten geht über Kategorie- und Filterseiten verloren, denn deren Pfade ändern sich mit dem System. Die Weiterleitungsliste wird vor dem Go-live auf dem Testsystem geprüft; danach werten wir Logfiles und Search Console aus und schließen 404-Reste. Platz 1 garantiert niemand. Die Liste sorgt nur dafür, dass Sie nicht verlieren, was Sie schon haben.

Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Onlineshops, über die Verbraucher kaufen; geprüft wird nach der EN 301 549 und damit nach WCAG 2.1 in Stufe AA. Reine B2B-Shops fallen grundsätzlich nicht darunter, für Dienstleistungen gilt eine Ausnahme für Kleinstunternehmen; die verbindliche Einstufung im Einzelfall gehört zu einer Anwältin oder einem Anwalt. Technisch ist ein Neubau der günstigste Zeitpunkt: Kontraste im Farbsystem festgelegt, jede Komponente per Tastatur bedienbar, Formulare mit Beschriftung und verständlichen Fehlermeldungen. Die Storefront von Shopware 6.7 hat ihren Barrierefreiheits-Umbau zum Standard gemacht; ein eigenes Theme darf ihn nicht wieder zerlegen. Ein Overlay-Skript ersetzt nichts davon.

Ablauf

Erst der Umfang, dann der Preis.

Schicken Sie uns die Adresse Ihres aktuellen Shops oder ein paar Sätze zum Vorhaben: Sortiment, Kundengruppen, ERP, Zieltermin. Sie bekommen eine erste Einordnung, welcher Weg und welche Edition passen und wovon der Aufwand in Ihrem Fall abhängt — vor dem Angebot, nicht danach. Telefon 0441 21 21 63 0, Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr. Wir arbeiten bundesweit remote, Termine in Oldenburg und im Nordwesten nach Absprache.

  1. 01

    Erstgespräch und Einordnung

    Sie schildern das Vorhaben: Neubau, Relaunch oder Umstieg, B2B oder B2C, welche Systeme dranhängen, welcher Termin feststeht. Wir sagen, ob Shopware 6 passt und welche Edition infrage kommt. Ist ein anderes System die bessere Wahl, sagen wir auch das.

  2. 02

    Bestandsaufnahme oder Anforderungsworkshop

    Gibt es einen Altshop, sehen wir in Daten, Erweiterungen, Schnittstellen und URL-Bestand und schreiben einen Befundbericht. Bei einem Neubau klären wir im Workshop Sortiment, Preislogik, Bestellprozesse und Systeme — am besten mit den Leuten aus Vertrieb, Lager und Buchhaltung am Tisch.

  3. 03

    Konzept und Angebot

    Sie bekommen eine Funktionsliste, die sagt, was gebaut wird und was nicht, mit einer Entscheidung je Funktion: Standard, Store-Erweiterung oder Eigenentwicklung. Dazu der Aufwand in Personentagen je Posten und ein Zeitplan mit Meilensteinen. Klar abgegrenzte Teile bieten wir zum Festpreis an.

  4. 04

    Umsetzung auf dem Testsystem

    Gebaut wird in zweiwöchigen Iterationen auf einem Testsystem, das Sie jederzeit erreichen. Freigaben erfolgen am laufenden Shop, nicht anhand von Screenshots. Der Code liegt in einem Git-Repository, das Ihnen gehört; Theme, Plugins und Schnittstellen entstehen gegen die Erweiterungspunkte von Shopware.

  5. 05

    Daten, Weiterleitungen, Abnahme

    Die Datenmigration läuft in Probeläufen mit Abgleich gegen den Altbestand. Die Weiterleitungsliste entsteht aus dem Crawl des Altshops und wird auf dem Testsystem geprüft. Vor der Abnahme: Testbestellung über jede Zahlungs- und Versandart, ERP-Durchlauf, Barrierefreiheit automatisiert und von Hand geprüft.

  6. 06

    Go-live und Betrieb

    Umgeschaltet wird im vereinbarten Fenster außerhalb Ihrer Umsatzspitzen, mit einem Backup unmittelbar davor. Danach behalten wir Logfiles, Search Console und Bestelleingang im Blick und schließen 404-Reste. Anschließend Betrieb und Wartung mit SLA auf unseren Servern in Deutschland, aus einer Hand.

Projekte auf diesem System

Shopware 6 M&S Armaturen Shopware-6-B2B-Shop mit angebundener Artikel- und Preislogik
Shopware · OCI Lijnco B2B-Shop mit OCI-Punch-out in die Kundensysteme

Ein Auszug — nicht die vollständige Kundenliste.

Im ganzen Nordwesten

Aus Oldenburg — von Wuppertal bis Hamburg

Wir arbeiten für Unternehmen von Wuppertal und Münster über das Emsland und Ostfriesland bis Hamburg und Hannover. Termine vor Ort nach Absprache, die laufende Arbeit remote. Zu jeder Region gibt es eine eigene Seite.

Bremen und Umland

Ostfriesland und Küste

Emsland und Grafschaft Bentheim

Oldenburger Münsterland und Osnabrücker Land

Münsterland

Hannover und Ostwestfalen

Ruhrgebiet und Bergisches Land

Häufige Fragen

Was kostet es, einen Shopware-Shop erstellen zu lassen?

Die Kosten richten sich nach drei Treibern — B2B-Preislogik, ERP-Anbindung und Umfang der Datenmigration —, deshalb gibt es bei Sharpness keine Paketpreise. Ein B2C-Shop mit einem Preis für alle, ohne Warenwirtschaft und mit wenigen Altdaten liegt in einer anderen Größenordnung als ein B2B-Shop mit Kundenpreisen aus dem ERP und langer Bestellhistorie. Kalkuliert wird in Personentagen, mit getrennten Posten für Audit, Konzept, Theme, Schnittstellen, Datenmigration und Test. Dazu kommen laufende Kosten für Lizenz, Store-Erweiterungen, Hosting und Wartung. Einen Preis nennen wir nach Befundbericht oder Konzept, den Stundensatz auf Anfrage.

Wie lange dauert es, bis ein neuer Shopware-Shop live ist?

Ein Shopware-Projekt dauert Monate; wie viele, hängt an denselben Treibern wie die Kosten und daran, wie schnell Daten und Freigaben auf Ihrer Seite vorliegen. Bei einem Umstieg von Shopware 5 geben die Erweiterungen den Takt vor, nicht die Produktdaten: Shopware-5-Plugins laufen unter Shopware 6 nicht und werden ersetzt oder neu gebaut. Einen belastbaren Zeitplan mit Meilensteinen legen wir im Konzept fest. Ein Go-live-Termin, der vor der Bestandsaufnahme zugesagt wird, ist eine Hoffnung, kein Plan.

Reicht die kostenlose Community Edition, oder brauchen wir einen Shopware-Plan?

Die Community Edition reicht, solange Standardfunktionen und eigene Plugins Ihre Anforderungen abdecken; sie kostet nichts, ist quelloffen und enthält Kundengruppen, Staffelpreise und den Rule Builder. Ein kostenpflichtiger Plan lohnt sich, wenn Sie Firmenkonten, Bestellfreigaben und Angebotsprozesse als B2B Components vom Hersteller statt als Eigenentwicklung wollen oder vertraglichen Herstellersupport brauchen. Nach der Preisübersicht von Shopware kostet Rise ab 600 Euro, Evolve ab 2.400 Euro im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer; die B2B Components sind nicht in jedem Plan enthalten. Wir rechnen beide Wege über die Laufzeit gegeneinander.

Shopware Cloud oder selbst gehostet — was passt zu uns?

Selbst gehostet passt, sobald der Shop tief in Checkout, Preisfindung, Datenmodell oder Schnittstellen eingreift; Shopware Cloud passt zu Shops nah am Standard, die keinen eigenen Betrieb wollen. In der Cloud übernimmt der Hersteller Updates und Infrastruktur, dafür gibt es weder Shell noch klassische Plugins — Erweiterungen laufen als Apps mit eigenem App-Server über Admin API, Store API und Webhooks. Selbst gehostet läuft jede Erweiterungsform, aber jemand muss Server, Staging und Updates betreiben. Bei Sharpness sind das eigene Server in Deutschland.

Ist Shopware für unseren Shop überhaupt das richtige System?

Shopware 6 ist die richtige Wahl, wenn Preislogik, Varianten, Kundengruppen oder eine ERP-Anbindung über das hinausgehen, was ein schlankes System trägt — vor allem im B2B. Für ein kleines Sortiment mit einem Preis pro Artikel und ohne Warenwirtschaft ist es überdimensioniert. Dann ist WooCommerce oft günstiger, besonders wenn WordPress schon läuft, und für einen schnellen Einstieg ohne eigenen Betrieb kommt Shopify infrage. Auch ein Marktplatz mit Fremdanbietern und Provisionsabrechnung arbeitet gegen das Datenmodell von Shopware. Das sagen wir im Erstgespräch, auch wenn die Antwort dann nicht Shopware heißt.

Wie läuft der Umstieg von Shopware 5, WooCommerce oder Magento auf Shopware 6?

Der Umstieg ist ein Neubau mit Datenübernahme, kein Update: Produkte, Varianten, Kunden, Bestellungen und Medien kommen mit, Theme, Erweiterungen und Schnittstellen entstehen neu. Aus Shopware 5 überträgt der kostenlose Migrations-Assistent von Shopware die Daten; Funktionen und Aussehen überträgt er nicht. Für jede Altfunktion entscheiden wir mit Ihnen, ob sie Standard wird, über eine Store-Erweiterung kommt, neu gebaut wird oder entfällt. Nach jedem Probelauf zählen wir Kunden und Bestellungen gegen den Altbestand, und der alte Shop verkauft weiter, bis der neue nachweislich funktioniert.

Verlieren wir beim Relaunch unsere Google-Rankings?

Nicht, wenn jede alte Adresse, die Google kennt, per 301 auf ihr inhaltliches Gegenstück zeigt und diese Weiterleitungen vor dem Go-live auf dem Testsystem geprüft sind. Die Liste entsteht aus einem Crawl des kompletten Altshops; am stärksten gefährdet sind Kategorie- und Filterseiten, deren Pfade sich mit dem System ändern. Nach dem Umschalten werten wir Logfiles und Search Console aus und schließen verbliebene 404-Fehler. Eine Rankinggarantie gibt Ihnen niemand, auch wir nicht. Die Weiterleitungen sichern, was Sie haben; sie versprechen nicht, was Sie wollen.

Muss unser Shopware-Shop nach dem BFSG barrierefrei sein?

Ja, wenn Verbraucher darüber kaufen: Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Onlineshops im Verbrauchergeschäft. Reine B2B-Shops fallen grundsätzlich nicht darunter; sobald aber auch Privatpersonen bestellen können, wird es eine Einzelfallfrage, die eine Anwältin oder ein Anwalt bewertet. Ausgenommen sind bei Dienstleistungen Kleinstunternehmen: unter 10 Beschäftigte und Jahresumsatz oder Jahresbilanzsumme von höchstens 2 Millionen Euro. Geprüft wird nach der EN 301 549, also nach WCAG 2.1 in Stufe AA. Wir bauen das ins Theme ein und prüfen automatisiert und von Hand, mit Tastatur und Screenreader.

Sollen wir mit dem Neubau auf Shopware 6.8 warten?

In den meisten Fällen nicht: Shopware 6.8 wird für 2027 erwartet, ein festes Datum nennt Shopware nicht, und ein neuer Shop startet heute auf dem aktuellen 6.7-Stand. Entscheidend ist weniger die Version zum Start als die Bauweise. Ein Theme mit wenigen überschriebenen Blöcken und Plugins, die nur die vorgesehenen Erweiterungspunkte nutzen, halten den späteren Sprung auf 6.8 klein; Eingriffe in den Core machen ihn teuer. Dass der Schritt auf 6.8 für Erweiterungen kleiner ausfällt als der auf 6.7, erwarten wir mit gutem Grund — zugesagt hat Shopware das nicht.

Was sollten wir vorbereiten, bevor das Projekt startet?

Am meisten Zeit sparen drei Dinge: eine geklärte Datenhoheit, aufgeräumte Artikeldaten und eine Person, die auf Ihrer Seite entscheiden darf. Datenhoheit heißt: Für Preise, Bestände, Texte und Kunden ist festgelegt, welches System führt. Aufgeräumt heißt: Artikelnummern, Varianten, Mengeneinheiten und Bilder sind konsistent, Merkmale stehen nicht nur im Fließtext. Dazu kommen die Konditionen Ihres Vertriebs als Regeln statt als Erfahrungswissen, Zugänge zu Altshop, Hosting und ERP-Schnittstelle sowie Zeit für Tests auf Ihrer Seite — die steht in keinem Angebot und muss trotzdem eingeplant werden.

Woran erkennen wir eine gute Shopware-Umsetzung?

Eine gute Umsetzung erkennen Sie daran, dass das nächste Update ein Wartungsfenster bleibt und kein Projekt wird. Konkret heißt das: keine Änderungen am Core, ein eigenes Theme auf Basis der Storefront mit möglichst wenigen überschriebenen Blöcken, Plugins gegen die vorgesehenen Erweiterungspunkte, so wenige Store-Erweiterungen wie nötig. Dazu ein Staging-System, Updates über die Kommandozeile, Schnittstellen mit Protokoll und eine Testbestellung über jede Zahlungsart vor jedem Go-live. Fragen Sie im Angebotsgespräch danach. Wer darauf keine konkrete Antwort hat, macht den nächsten Major teuer.

Wer betreut den Shop nach dem Go-live, und wem gehört der Code?

Sharpness betreibt und wartet den Shop mit einer Service-Level-Vereinbarung. Die Stufen reichen von 24 über 8 und 4 bis 2 Stunden Reaktionszeit, als Monatspauschale netto je Shop; ohne Vereinbarung gilt die Reihenfolge des Eingangs, bearbeitet innerhalb von 48 Stunden in unseren Geschäftszeiten Mo–Do 9:00–16:00 Uhr, Fr 9:00–13:00 Uhr. Der Code gehört Ihnen: Der Quellcode liegt in Ihrem Repository, Lizenzen und Shopware-Account laufen auf Ihr Unternehmen, die Domain ist immer auf Ihren Namen registriert.

Anfrage

Was haben Sie mit Ihrem Shop vor?

Ein paar Sätze genügen: Neubau, Relaunch oder Umstieg, B2B oder B2C, welche Systeme dranhängen. Wir melden uns mit Rückfragen und einer ersten Einordnung — bevor über ein Angebot gesprochen wird.

  • Antwort von jemandem, der das System kennt — keine Warteschleife
  • Einschätzung vor dem Angebot, auch wenn sie gegen ein Projekt spricht
  • Ihre Angaben gehen per E-Mail an uns, nicht in ein CRM eines Dritten

Spam-Schutz: Cloudflare Turnstile — cookielos, ohne Tracking.

Anrufen Projekt anfragen