Bremens Wirtschaft ist auf Austausch gebaut: Häfen und Logistik, Groß- und Außenhandel, Lebensmittel- und Genussmittelindustrie, Luft- und Raumfahrt, Automobilbau. In diesen Branchen steht ein Onlineshop selten für sich. Er hängt am ERP, an Lieferantenkatalogen, an Speditionsdaten und an den Einkaufssystemen großer Abnehmer. Eine Website ist dort häufig ein Portal für Händler, Partner oder Bewerber, mit Inhalten in mehreren Sprachen. Für uns heißt das: Schnittstellen sind in Bremer Projekten kein Zusatzposten im Angebot, sondern meist der Kern — und der Teil, der im Betrieb die meiste Aufmerksamkeit braucht.
Neben Industrie und Hafen hat Bremen eine dichte Landschaft aus Universität, Hochschulen und Forschungsinstituten, dazu Kammern, Verbände und — als Stadtstaat — Landesbehörden und landeseigene Einrichtungen. Deren Webauftritte folgen anderen Regeln als ein Shop: viele Redakteure in verschiedenen Abteilungen, abgestufte Freigaben, Mehrsprachigkeit, Barrierefreiheit nach WCAG 2.2 AA. Häufig gibt es eine TYPO3-Installation, die vor Jahren aufgesetzt wurde und seitdem mit jeder Abteilung gewachsen ist. Solche Systeme übernehmen wir, bringen sie auf einen aktuellen Stand und halten sie dort. Weil das Backend in TYPO3 v14 neu gestaltet ist, gehört eine kurze Redaktionsschulung dazu — damit die Umstellung niemanden im Alltag ausbremst.
Für Bremer Groß- und Außenhändler, Zulieferer und Lebensmittelhersteller bauen wir B2B-Shops mit Shopware 6: kundenindividuelle Preise, Rahmenkonditionen, Kundenhierarchien mit Zentrale und Niederlassungen, Freigaben vor der Bestellung. Bestellen Ihre Abnehmer über ein E-Procurement-System, binden wir den Katalog per OCI oder Punch-out an; Artikel, Preise und Bestände kommen über dokumentierte Schnittstellen aus ERP und PIM. Wo Endkunden kaufen, läuft ein B2C-Kanal im selben System. Im Betrieb überwachen wir genau diese Strecken — Importe, Message Queue, Zahlungs-Callbacks — und testen jedes Update der 6.7-Linie auf Staging. Das SLA im Wartungsvertrag legt fest, ob wir binnen 24, 8, 4 oder 2 Stunden reagieren.
TYPO3 spielt seine Stärken dort aus, wo Bremer Organisationen viele Inhalte, viele Redakteure und mehrere Sprachen unter einen Hut bringen müssen — im Institutsportal ebenso wie im Händlerbereich eines Industrieunternehmens. Neue Websites und Portale bauen wir auf TYPO3 v14 LTS. Für ältere Installationen planen wir den Upgrade-Pfad: Extension-Audit, Anpassung eigener Extensions, Testinstanz parallel zum Livebetrieb; wo ein Relaunch bereits terminiert ist, kann ELTS die Zeit bis dahin überbrücken. Im Betrieb gilt: Erscheint ein TYPO3 Security Bulletin, wissen wir noch am selben Tag, ob Ihr System betroffen ist, und der Patch geht über Staging live.
Wir sind nicht in Bremen ansässig und tun auch nicht so. Unser Büro ist in Oldenburg, rund 50 Minuten über die A28 entfernt. Für Kick-off, Anforderungsworkshops und Abnahmen kommen wir nach Absprache zu Ihnen — gerade bei Schnittstellenprojekten lohnt es sich, Einkauf, Vertrieb und IT einmal gemeinsam an einen Tisch zu holen. Die laufende Entwicklung und Betreuung organisieren wir remote, mit festem Ansprechpartner, Videoterminen und Ticketsystem. Erreichbar sind wir Mo–Fr 9:00–16:00 Uhr unter 0441 21 21 63 0; Abdeckung außerhalb dieser Zeiten gibt es nur mit einer im SLA vereinbarten Rufbereitschaft.